Besuch im Gymnasium Dresden-Cotta

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Gymnasium Dresden-Cotta

14.07.2011 – 13:00 Uhr

Der erste Weg der Wahlkreistour 2011 führte Lars Rohwer an das einzige Gymnasium im Dresdner Westen und das größte Gymnasium der Stadt Dresden, Ziel waren das Gymnasium Dresden-Cotta und dessen Schulleiter Jürgen Karras.

Zu bereden gab es viel. Das Thema Schule hat es in den letzten Wochen immer wieder in die Schlagzeilen geschafft, sei es durch den erwarteten Lehrermangel im Freistaat Sachsen oder durch die Proteste der Schüler für mehr Gelder zum Schulhausbau.

Auch am Gymnasium Dresden-Cotta steht das Thema Schulhausbau ganz oben auf der Liste. Schon seit Jahren wird über den Bau einer Turnhalle diskutiert. Versprechen wurden gegeben, aber bis heute nicht eingelöst. „Die Sporthalle ist dringend notwendig und der Stadtrat muss seine Zusage diesbezüglich endlich einlösen“, so Lars Rohwer. Auch in Bezug auf die Finanzierung des Projektes findet er deutliche Worte: „Wenn wir keine Fördermittel vom Land erhalten, dann muss die Stadt Eigenmittel einsetzen.“ Aber damit nicht genug, auch auf dem Plan muss die Sanierung des Schulgebäudes an sich stehen, in diesem Punkt sind sich Schulleiter Herr Karras und Lars Rohwer beide einig. Immerhin ist das Gebäude der Schule in seiner Grundsubstanz bereits 100 Jahre alt und der Zahn der Zeit nagt beharrlich weiter daran.

„Für die Zukunft ist es wichtig,“ so Rohwer „dass alle Akteure gemeinsam an einem Strang ziehen, seien es der Schülerrat, der Elternrat, die Stadträte, die Landtagsabgeordneten des Dresdner Westens, die Schulleitung oder auch der Förderverein der Schule. Wir alle verfolgen doch ein gemeinsames Ziel und als solches müssen wir das auch gegenüber den verantwortlichen Akteuren kommunizieren.“

Ein weiterer Punkt der besprochen wurde, war die Ausstattung der Schule mit Lehrpersonal. In dieser Hinsicht zeigt sich Herr Karras zufrieden. So wurden für das kommende Schuljahr drei junge Lehrer eingestellt, eine Kollegin kommt im Rahmen des Länderaustausches an das Gymnasium und nur eine Lehrerin geht in den Ruhestand. Hinsichtlich der Frage der Ausbildung der Lehrer im Freistaat Sachsen, sehen beide Gesprächspartner einen generellen Handlungsbedarf, insbesondere mit Blick auf die bedarfgerechte Ausbildung des Lehrpersonals. Auch solche Fragen wurden während des Gesprächs aufgegriffen.

Grundsätzlich zeigen sich jedoch beide Gesprächspartner optimistisch. „Die Zeichen sind gut, dass lässt mich positiv in die Zukunft blicken“, so Herr Karras.