Besuch bei Foto Hahn

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Foto Hahn

29.07.2011

Unser zweiter Weg an diesem Tag führte uns zu Foto-Hahn und den Inhabern Katrin und Hendrik Hahn. Im Frühjahr dieses Jahres haben die Eheleute Hahn ihre neuen Geschäftsräume auf der Kesselsdorfer Straße 43 bezogen. Der Umzug erfolgte im Rahmen der Zusammenlegung ihrer beiden Geschäfte von der Kesselsdorfer und der Hertha-Lindner-Straße. Die neuen Räumlichkeiten an der Ecke Saalhausener/Kesselsdorfer Straße haben für das Ehepaar Hahn einiges zu bieten, insbesondere in Bezug auf die Größe und die Lage. Im vorderen Bereich befindet sich der eigentliche Laden, im hinteren Teil hat das Passbildstudio ausreichend Platz gefunden, im oberen Stockwerk befinden sich noch zwei Fotostudios und zudem bieten die neuen Räume auch Lagermöglichkeiten. Darüber hinaus befinden sich Parkmöglichkeiten direkt beim Geschäft. Die Eheleute Hahn haben ihre Chance genutzt. „Ein Risiko besteht zwar immer, aber es hat sich gelohnt. Wir sind sehr zufrieden“, so Frau Hahn.

Interessiert fragte Lars Rohwer: „Wie hat sich ihr Geschäft seit der Einführung der Digitalphotografie verändert?“ Herr Hahn fast die Situation kurz zusammen und sagt, das es eine Zeit lang schwer war. Die großen Elektronikhändler haben den Reibach gemacht und die Fachgeschäfte hatten ihr Nachsehen. Dennoch bei etwaigen Problemen merken die Kunden schnell: „Geiz ist eben doch nicht immer so geil“, so Herr Hahn. Insbesondere wenn es um die Reparatur von defekten Fotoapparaten geht, ist Foto-Hahn der erste Ansprechpartner in Dresden. Trotz der neuen digitalen Technik werden auch immer noch Bilder entwickelt, zwar nicht mehr in dem Umfang wie früher, aber die Bilder nur auf dem PC zu betrachten ist für viele doch nicht das Wahre, gleichzeitig ist auch die Nachfrage an Posterdrucken gestiegen. Um ihren Kunden das Leben zu erleichtern, bietet Foto-Hahn freie und einfach zu bedienende Software zur Erstellung von Fotobüchern an und übernimmt bei Bedarf die Bildbearbeitung. Service lohnt sich letztlich doch. Besonders wenn man Wert auf Qualität legt, zahlt sich der Gang in ihr Fotofachgeschäft des Vertrauens aus.

Foto-Hahn kümmert sich auch um den Nachwuchs, in den vergangenen Jahren hatten sie bereits mehrere Auszubildende. Seit dem letzten Jahr arbeiten sie als Praktikumsbetrieb mit einer Fachoberschule zusammen. Im September beginnt die zweite Praktikantin ihr einjähriges Praktikum im Geschäft.

Grundsätzlich scheint alles in Ordnung, doch eine Problematik wurde während des Gespräches doch noch angesprochen. Im Mittelpunkt stand die Veränderung des Parkraum- und Verkehrskonzeptes der Kesselsdorfer Straße, die im Juni 2011 durch die Stadtverwaltung umgesetzt wurde. Mit dem Wegfall von über hundert Parkplätzen entlang der Kesselsdorfer Straße sehen die Gewerbetreibenden einen großen Nachteil für ihre Läden. Zwar betrifft es Foto-Hahn nicht direkt, aber sie können den Ärger der anderen Geschäftsinhaber sehr gut nachvollziehen und äußern ihr Unmut über die Entscheidung der Stadt. „Wenn wir nicht umgezogen wären, dann wären wir jetzt genauso betroffen“, so Frau Hahn. Auch Lars Rohwer kann den Ärger der Gewerbetreibenden gut nachvollziehen und sicherte seine Unterstützung diesbezüglich zu.

Für die Zukunft wünscht Lars Rohwer dem Ehepaar Hahn auch weiterhin viel Glück und Erfolg.