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Besuch bei "Les Mademoiselles" |
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"Les Mademoiselles"
30. August 2011 – 9:30 Uhr
Unser heutiger Weg führte uns nach Dresden-Löbtau auf die Saalhausener Straße 27c. Im ehemaligen Gebäude des Konsums ist heute ein Café, das „Les Mademoiselles“. Inhaberin ist Juliane Müller, die noch den Blumenladen „Die Blumenbinderei“ auf der Rudolf-Renner-Straße 43 betreibt.
Gleich zu Beginn fragte Lars Rohwer neugierig: „Wo kam eigentlich diese Idee her?“
Eigentlich, so Frau Müller, wollte sie eine Kombination aus Blumenladen und Café eröffnen. Doch leider, wie das manchmal so ist, hatte sie zwar eine gute Idee, aber damals nicht das nötige Kleingeld. Den Blumenladen konnte sie dennoch verwirklichen, zwar gab es Anfangs nur das Nötigste zu kaufen, doch mit jedem Kunden mehr, konnten auch mal etwas ausgefallenere Dinge angeschafft werden, so Frau Müller. Neben geschnittenen, getropften und gebundenen Blumen bietet sie mittlerweile auch ausgesuchte Keramik, Kleinmöbel und Accessoires, sowie eine feine Auswahl von Papeterie und kulinarischen Köstlichkeiten an. Doch der Wunsch nach einem eigenen Café blieb weiterhin bestehen.
Mit der Mocca-Milch-Eisbar verwirklichte Frau Müller ihren Traum vom eigenen Café im Stil der 70er Jahre. Doch der erste Winter ließ sie nachdenklich werden, um zu verhindern, einen weiteren Winter etwa nicht zu überstehen, entschied sie sich eineinhalb Jahre nach der Eröffnung für einen Umbau und eröffnete das „Les Mademoiselles“ an gleicher Stelle neu. Diesmal standen Gemütlichkeit und Wohlbefinden, gepaart mit französischem Esprit und der Tradition alter Kaffeehäuser im Vordergrund.
Allerdings ist „Les Mademoiselles“ mehr als nur der Name des Cafés, dahinter stehen neben Frau Müller mehrere Frauen, die sich zusammengetan haben, um ihre Kompetenzen zu bündeln. Jede der sogenannten „Fräuleins“ bringt dabei ihre individuellen Fähigkeiten ein. Auf diese Art und Weise sind sie in der Lage, gesamte Konzepte für bspw. Hochzeiten oder sonstige Feierlichkeiten anzubieten, über Blumen, Dekoration, Gebäck, Geschenke, bis hin zum Kleid ist alles dabei.
Auch wurde die chaotischen Parkplatzsituation in Dresden-Löbtau angesprochen und das nicht nur in Bezug auf die Kesselsdorfer Straße. Insbesondere betonte Frau Müller die Notwendigkeit von Kurzeitparkplätzen auch abseits der Kesselsdorfer Straße. Durch die jetzige Parksituation fehlt potenziellen Kunden die Möglichkeit, direkt bei den Geschäften kurz anhalten zu können, betonte Frau Müller, Kurzzeitparkplätze könnten da Abhilfe schaffen. Ein Wunsch der verständlich ist und den Lars Rohwer mitnimmt.
Lars Rohwer hat der Besuch jedenfalls gefallen und wird sicher auch mal als Privatperson zu Kaffee und Kuchen vorbeischauen.
Mehr Informationen zu dem Kaffee und zu den Fräuleins finden sie unter http://www.les-mademoiselles.de.
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