Ev.-Luth. Kirchgemeinde "Frieden und Hoffnung"

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Ev.-Luth. Kirchgemeinde Frieden und Hoffnung

11. Oktober 2011

Die Terminvereinbarung mit dem Pastoren-Ehepaar der evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde Frieden und Hoffnung in Dresden Löbtau war gar nicht so einfach, erst jetzt im Oktober ist es endlich gelungen ein Gespräch auf die Beine zu stellen. Empfangen wurden wir von Pfarrer Markus Manzer.

Als das Ehepaar Merkel-Manzer im Jahr 1998 nach Löbtau kam, wurden die beiden Gemeinden in Löbtau buchstäblich miteinander verheiratet. Seither hat das Gemeindeleben deutliche zugenommen, von ehemals ca. 2000 Mitgliedern, zählt die Gemeinde Frieden und Hoffnung derzeit etwa 3000 Mitglieder. Der Stadtteil Löbtau ist geprägt durch junge Familien und dies spiegelt sich insbesondere auch in der Gemeinde als auch bei den Gottesdiensten wieder. Herzlich umschreibt Pfarrer Manzer die Gottesdienste der Gemeinde mit dem Wort lebendig, andere würden vielleicht unruhig dazu sagen. Trotz hoher Fluktuation ist das Ehepaar Merkel-Manzer sehr zufrieden mit dem Engagement in ihrer Gemeinde. Nicht zuletzt konnte im Mai dieses Jahres die Hoffnungskirche nach Renovierungsarbeiten gerade rechtzeitig zum 33. Deutschen Evangelischen Kirchentag wieder eröffnet werden. Dies wurde nur möglich, da die Gemeindemitglieder rund 45.000 € für die Renovierung ihres Gotteshauses spendeten. Im Zuge der Arbeiten erstrahlen insbesondere die Kirchenfenster in neuem Glanz. Das Ergebnis scheint zu überzeugen, denn seither besteht wieder vermehrt Interesse daran, in der Hoffnungskriche zu heiraten. Dieses neuerliche Interesse freut natürlich Pfarrer Manzer, denn in den vorangegangenen 12 Jahren fanden nicht einmal eine Handvoll Trauungen in der Hoffnungskirche statt. Zwar zählt die Kirche immer noch nicht zu den Juwelen der sakralen Bauten in Dresden, aber sie zeichnet sich durch ihre Zweckmäßigkeit und Schlichtheit aus.