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Im Jahre 1071 wurde die berühmte Bor-Urkunde unterzeichnet, in der Bresnice erstmalig erwähnt wurde. Nach der Eroberung des Elbslawengebietes, die in den Jahren 928-929 mit dem Feldzug Heinrichs I. begonnen hatte, entstand der Burgwart Briesnitz, dessen Bezirk damals 40 Dörfer umfasste.
Die Briesnitzer Kirche wurde vermutlich in der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts erbaut und danach mehrmals umgebaut. Sehr auffällig ist der Turm dieser Kirche, der seinen neogotischen Stil nach dem letzten Umbau im Jahr 1881 bis 1882 erhielt.
Das Gebiet der Eigenheimsiedlung Briesnitz und des anschließenden Geschosswohnungsbaus bis zur Straße "Am Lehmberg" ist eines der frühen Beispiele der Umsetzung der Gartenstadtidee. Einen weiteren Schritt in der Besiedlung des Briesnitzer Gebietes gab es nach der Wiedervereinigung 1990.
Im Jahre 1921 wurde Briesnitz nach Dresden eingemeindet. Derzeit leben 9.834 Einwohner in Briesnitz. Seit einiger Zeit bemüht sich ein Verein um die Wiederherstellung des Volksparkes Briesnitz entlang der Meißner Landstraße, den ich bei seiner Arbeit mit meinen Möglichkeiten unterstütze.
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