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Die vielen Frösche in den zahlreichen sumpfigen Wiesen und wohl auch im Teich am früheren Dorfplatz hatten Cotta seit altersher den Namen "Froschcotte" eingebracht. Der älteste Gasthof am Dorfplatz Cotta wurde dann auch passend "Zum Frosch" genannt.
Die Siedlung Cotta bestand anfangs aus 9 Familien und wurde 1328 als slawisches Gassendorf erstmals urkundlich erwähnt. Es unterstand der Lehnshoheit des Bischofs zu Meißen.
Erst 1559 ging das Cottaer Land in kurfürstlichen Besitz über.

Die größten baulichen Veränderungen erfolgten in Cotta in den Jahren 1835 - 1875, als die Eisenbahnstrecke Dresden-Berlin über Cossebaude errichtet wurde. Das schnelle Wachstum der Bevölkerung und die beginnende Industrialisierung in den sächsischen Großstädten erforderte an der Wende zum 20. Jahrhundert den Bau vieler neuer Wohnhäuser und zahlreicher Schulen.
Nach einem Entwurf von Hans Erlwein wurde u.a. 1911 eine neue Volksschule an der Cossebauder Straße errichtet, die im Volksmund nur "Rübezahlschule" genannt wird und heute das Gymnasium Cotta beherbergt.
Das Cottaer Rathaus, gegenüber dem alten Gasthof "Zum Frosch", wurde von 1898-1901 errichtet und ist heute Sitz des Ortsamtes.
In den Jahren 1925-1927 wurde die evangelische Cottaer Heilandskirche errichtet. Cotta wurde 1903 nach Dresden eingemeindet und ist zur Zeit Heimat von 8.081 Bürgerinnen und Bürgern.
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