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Die Ersterwähnung der Ortschaft Dölzschen findet sich in einer Urkunde aus dem Jahre 1144, welche einen Streit um Besitztümer schlichtete. Im Jahre 1742 ließ der Roßthaler Gutsherr Carl Siegmund von Nimptsch auf einem Aussichtspunkt über dem Weißeritztal, dem sogenannten "Kanapee", die Carlsburg errichten. An der gleichen Stelle erbaute der Architekt Theodor Lehner 1852-1854 für den Guts- und Steinbruchbesitzer Beger ein turmgekröntes spätromatisches Gebäude, das den Namen "Begerburg" erhielt und bis heute ein Wahrzeichen des Plauenschen Grundes ist.
Nach 1871 breiteten sich auch auf Dölzschener Flur und im Plauenschen Grund sprunghaft Gewerbe und Industrie aus. Der Naturheilverein Löbtau legte um 1885 auf der Dölzschener Höhe einen Ausflugsgarten mit Sonnenbad an, aus dem sich nach 1920 das Freibad Dölzschen entwickelte. In Dölzschen ("Am Kirschberg 19") lebte lange Zeit der Dresdner Schriftsteller Victor Klemperer, dessen Tagebücher aus den Jahren 1933-1945 weltberühmt wurden.
Dölzschen wurden 1945 nach Dresden eingemeindet. Zur Zeit leben hier 2.135 Einwohner auf einer Fläche von 237 Hektar.
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