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Eine Urkunde aus dem Jahr 1068 erwähnt den Ort erstmalig als Liubitowa. Die Platzdorfanlage war slawischen Ursprungs. Altlöbtau lässt die dörfliche Anlage noch erkennen. 1663 wurden am Hang des Lerchenberges 15 Gutsarbeiterhäuser errichtet, die sogenannten Drescherhäuser.
Entlang der Weißeritz und am Mühlengraben entwickelte sich ein bedeutendes frühindustrielles Ballungszentrum. Der Löbtauer Fabrikant Ludwig Bramsch und der in den Jahren von 1856-1863 tätige Gemeindevorsteher Friedrich-Ernst Ludwig trieben durch Landaufkäufe die Ansiedlung von gewerblichen Unternehmen voran. An der Löbtauer-, Ecke Freiberger Straße und an der Tharandter Straße entstanden die ersten Fabriken. Im Zeitraum von 1858 - 1877 entstanden auch die ersten Löbtauer Arbeiterwohnsiedlungen. Auch in den folgenden Jahren wurde die Industrialisierung Löbtaus fortgesetzt.

Seit 1770 entwickelte sich das Löbtauer Schulwesen, welches unter Schuldirektor Traugott Uhlig zu einem in Sachsen vorbildlichen System geführt wurde. Die Friedenskirche am Wernerplatz wurde 1891 erbaut und im Krieg 1945 schwer beschädigt.
Die katholische St.-Antonius-Kirche an der Bünaustraße wurde 1923 geweiht.
In Löbtau wurden von 1960 bis 1966 zwei für Dresden bedeutende Großbauten errichtet:
Das Heizkraftwerk, welches u.a. auch die Fernwärmeversorgung für das Neubaugebiet Gorbitz übernahm und die heutige Nossener Brücke. Das alte Kraftwerk wurde inzwischen durch ein modernes Gasturbinenkraftwerk ersetzt. Die Nossener Brücke wurde saniert und durch die Löbtauer Brücke ergänzt. Der Bauboom nach den Umbrüchen 1989/90 ist auch in Löbtau zu spüren. In den Sanierungsgebieten "Löbtau Nord" und "Löbtau Süd" entstanden neue oder sanierte Wohnungen mit hoher Wohnqualität. In Löbtau wohnen derzeit 13.372 Einwohner.
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