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Am Anfang des 12. Jahrhunderts ist Naußlitz von deutschen Siedlern als Gassendorf angelegt worden. Seine Gründung geht vermutlich auf einen Siedleraufruf zurück, der im Jahre 1108 unter anderem auf Initiative des Wiprecht von Groitzsch erlassen worden war.
Naußlitz entwickelte sich nach 1870 vom Bauerndorf zur Wohnsiedlung. Die Eingemeindung nach Dresden erfolgte 1903. Mit den ersten öffentlichen Mitteln für das Siedlungswesen konnten 1926 durch den Verein "Siedlungsheim Dresden-Naußlitz" bei der Firma Christoph Kumak in Niesky 60 Holzhäuser in Auftrag gegeben werden. Für ihren Naußlitzer Standort bürgerte sich die volkstümliche Bezeichnung "Holzhaussiedlung" ein.
1994 feierten die Einwohner von Naußlitz gemeinsam mit den Dölzschener Bürgern das 850-jährige Jubiläum. Auch heute präsentiert sich Naußlitz als reine Wohnsiedlung.
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