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Das 1357 erstmals erwähnte Dorf Wölfnitz gruppierte sich mit seinen Gehöften um den Gorbitzbach und gelangte im 16. Jahrhundert aus bischöflich-meißnischer Hoheit zur kurfürstlichen Gerichtsbarkeit und Verwaltung nach Dresden. Während des Dreißigjährigen Krieges wurden mehrere, teilweise abgebrannte Bauernhöfe von Wölfnitz dem Vorwerk Gorbitz zugeschlagen.
Noch 1896 gab es in der Gemeinde mit ihren rund 200 Einwohnern und 15 Gebäuden keinen festen Gemeinderat. Über die öffentlichen Angelegenheiten entschieden alle Männer des Dorfes in Versammlungen. Zu dieser griff die Bautätigkeit von den Nachbarorten her auch auf Wölfnitz über. So wurden z.B. Miethäuser entlang der Kesselsdorfer Straße gebaut und die heutige Wendel-Hipler-Straße nach Naußlitz angelegt. Schließlich nahm am 1. August 1900 die Dresdner Straßenbahn den elektrischen Betrieb vom Postplatz nach Wölfnitz auf.
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