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Lars Rohwer zum Thema Tarifkonflikt:

"Mit dieser Festlegung haben Sie sich natürlich auf eine Seite geschlagen. Es geht im Moment im Tarifkonflikt aber darum, dass wir eine lösung im Interesse des Freistaates Sachsen bekommen. Daran müssen sich alle beteiligen. In diesem Sinne hat sich Kollege Colditz geäußert. Ich kann nur unterstreichen, was er gesagt hat. Es geht darum, gemeinsam eine konsensfähige Lösung zu finden. Ein komromissfähiges Aufeinanderzugehen der Partner ist nötig."

(Beifall bei der CDU und der FDP)

 "Nun sind Tarifpartner keine Gegner, sondern Partner. Bei Partnern kenne ich es so, dass wenn ein Partner zu einer Unterredung oder zu einem Gespräch bittet, man dann auch partnerschaftlich zueinander kommt. Ich halte es für wenig partnerschaftlich, wenn man dem Gespräch fernbleibt.

(Beifall bei der CDU)

Lars Rohwer zum Redebeitrag von Frau Dr. Stange (SPD) im Kontext der Debatte:

"Ich halte es auch für wenig partnerschaftlich, Frau Dr. Stange, wenn Sie dem Kollegen Bläsner hier vorhalten, dass er angeblich im aktuellen Haushaltsplan zu wenig tun würde. Ich glaube, er wird seine Verantwortung beim zukünftigen Haushaltsplan wahrnehmen. Das hat er auch kenntlich gemacht. Aber dem jetzt gültigen, Frau Dr. Stange, dem haben Sie im Kabinett zugestimmt."

(Beifall bei der CDU und der FDP - Dr. Eva-Maria Stange, SPD: Sie auch!)

"Da können Sie sich auch jetzt nicht herausreden. Ich rede mich ja gar nicht heraus. Ich stehe ja hier und stehe dazu. Aber Frau Dr. Stange hat sich gerade freisprechen wollen. Sie lässt sich, lieber als "Ministerin des Jahres" feiern."

(Lachen bei der CDU)

Lars Rohwer zur Intension und Sinnhaftigkeit des interfraktionellen Antrages:

"Der Antrag lautet "Nachhaltige Sicherung des Bildungsstandortes Sachsen". Das ist der eine Teil der Überschrift. Ich frage Sie: Was haben wir den in den letzten 20 Jahren in diesem Parlament gemacht? Meine Fraktion hat dem haushalt in all den jahren immer wieder zugestimmt und diese "Sicherung des Bildungsstandortes Sachsens" auch finanziell betrieben. Jetzt machen wir mal einen kleinen Ausflug in die mittelfristige Finanzplanung des Freistaates Sachsen. Falls Sie noch nicht hineingeschaut haben, möchte ich Ihnen das ans Herz legen. Sie finden in der mittelfristigen Finanzplanung einen Vergleich zwischen dem Freistaat Sachsen und dem in der Bevölkerungszahl vergleichbaren Rheinland-Pfalz; SPD-regiert, nach meiner Erinnerung. In Rhenland-Pfalz muss man im Moment einen Haushalt umsetzen, der 10 Millirden Euro umfasst. Das steht in der mittelfristigen Finanzplanung, und Sie wissen - zum Vergleich - , dass wir im Moment etwa 16 Milliarden zur Verfügung haben."

"Ich frage Sie schon: Was machen die Kollegen in Rheinland-Pfalz so anders, als dass es nicht auch in Sachsen möglich sein sollte, die eine oder andere Haushaltseinsparung umzusetzen? Nun sollte es aus meiner Sicht im Hohen Haus Konsens sein, dass wir Gehälter nicht über Kredite, also nicht auf Pump finanzieren."

(Beifall bei der CDU)

"Wir müssen mit dem auskommen, was wir haben. Denn das ist der Markenzeichen Sachsens. Auch deshalb sind derzeit Tarifgespräche notwendig. Ich möchte mich ausdrücklich bei den Partnern bedanken, die zum gestrigen Sondierungsgespräch gekommen sind. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten muss es möglich sein, dass alle Ihren Beitrag leisten, damit sich dieser Freistaat weiterentwicklen kann: Alle Ministerien, auch der Landtag, alle Berusgruppen. Deshalb darf es keine Tabus geben. Aus meiner Sicht, muss alles im Haushaltsverfahren auf den Prüfstand. Deshalb sollten wir die Staatsregierung dabei unterstützen, auch zu überprüfen, was möglich ist. Nichts ist so beständig, wie die Veränderung, hat einer mal gesagt. Oder wie man es auch anders sagen kann: Es bleibt alles anders."

(Beifall bei der CDU und der FDP)

[Redebeitrag komplett hören]

 

 

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,

am kommenden Samstag, dem 3. April 2010, feiert Helmut Kohl seinen 80. Geburtstag. Für die CDU Deutschlands ist dies auch Anlass, dem Kanzler der Deutschen Einheit und Ehrenbürger Europas Danke zu sagen. Dass wir heute vereint in Frieden und Freiheit leben, in einem geeinten Europa mit einer gemeinsamen Währung, all das waren Visionen. Helmut Kohl hat sie als Mensch verkörpert, als Kanzler vorangetrieben und gemeinsam mit den Menschen in Deutschland und unseren Partnern in der Welt Wirklichkeit werden lassen.


Als CDU würdigen wir den 80. Geburtstag Helmut Kohls auch mit Blick auf sein Wirken in der Partei: In 25 Jahren Parteivorsitz hat er die CDU nach den siebziger Jahren wieder zur wichtigsten politischen Kraft in unserem Land und zur großen Volkspartei der Mitte gemacht.

Wir haben deshalb die Möglichkeit geschaffen, dass jeder von Ihnen Helmut Kohl ganz persönlich gratulieren kann. Heute haben wir dazu in unserem Online-Portal unter www.helmut-kohl.cdu.de eine Sonderseite freigeschaltet, auf der Sie Ihren Glückwunsch an Helmut Kohl eintragen können. Am 3. April wird dort zudem eine Video-Grußbotschaft der Bundeskanzlerin an den Kanzler der Einheit veröffentlicht. Schon jetzt finden Sie eine Bilder-Collage mit den wichtigsten Stationen seines politischen Lebens. Bitte machen Sie von unserem Angebot regen Gebrauch und tragen Sie es an Freunde und Bekannte weiter.


Gerne hätten wir als CDU Deutschlands Helmut Kohl auch hier in Berlin mit einer großen Veranstaltung gratuliert. Leider konnten entsprechende Planungen aus gesundheitlichen Gründen nicht umgesetzt werden. Bundeskanzlerin Angela Merkel wird Helmut Kohl am 5. Mai in einer gemeinsamen Veranstaltung mit der Stadt Ludwigshafen und dem Land Rheinland-Pfalz in seiner Heimatstadt würdigen.


Mit den besten Wünschen für ein gesegnetes Osterfest


Hermann Gröhe, MdB
Generalsekretär der CDU Deutschlands

 
Freitag, 01. Mai 2009 um 01:00 Uhr

 

Gemeinsame Gedenk- und Erinnerungskultur in Dresden


Die Busmannkapelle als Symbol der Erinnerung und Versöhnung
von Lars Rohwer MdL

Das in Jahrhunderten geschaffene Stadtbild von Dresden ging in den letzten Monaten des Zweiten Weltkrieges unter. Das wohl symbolträchtigste Beispiel der Denkmalzerstörung in Dresden ist das Schicksal der Sophienkirche. Die um 1250 erstmalig erwähnte Franziskanerkirche, seit 1602 Sophienkirche und von 1773 bis 1918 evangelische Hofkirche wurde gleich zwei mal Opfer der Zerstörung. Opfer der Bomben des 13. Februar und Opfer der Ideologie der neuen „Sozialistischen Großstadt".

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Samstag, 01. August 2009 um 12:00 Uhr

Machen, Machen, Machen.

Als direkt gewählter Abgeordneter konzentriere ich mich auf die Arbeit vor Ort. Ich habe mich immer um meinen Wahlkreis gekümmert und werde auch in Zukunft für den Dresdner Westen weiter machen.

Der Dresdner Westen hat eine tolle Entwicklung genommen. Viele Projekte konnten realisiert, Stadtviertel belebt und damit unser aller Lebensqualität verbessert werden. Damit es weiter in die richtige Richtung geht, werde ich auch in der kommenden Wahlperiode gemeinsam mit Ihnen wichtige Aufgaben für unseren Wahlkreis anpacken.

Dazu zählt die vollständige Sanierung des Gymnasiums Cotta. Mit großer Freude habe ich die Fertigstellung der B173 und die Einweihung der Stadtbahntrasse bis nach Pennrich erlebt. Dieser Erfolg motiviert mich, auch das nächste Großprojekt in Angriff zu nehmen. Die Neuverlegung und Trassierung der B6 entlang der Bahnstrecke der neuen Brücke Niederwartha bis zum Autobahnanschluss Altstadt ist eine solche Mammutaufgabe.

Seit zehn Jahren engagiere ich mich im Gewerbeverein Kesselsdorfer Straße e.V. für das "längste Kaufhaus Dresdens". Diese Verkehrsachse muss für den Durchgangsverkehr offen gehalten werden, damit die Händler leben können und zusätzlicher Verkehr in den Nebenstraßen vermieden wird.

Das Image von Gorbitz möchte ich helfen aufzupolieren. Dazu gehört eine Belebung der Promenade im Rahmen des Programms "Soziale Stadt" und das Betreiben von Solarkraftwerken auf Gorbitzer Flachdächern.

Sie sehen liebe Dresdnerinnen und Dresdner, in den nächsten fünf Jahren ist viel zu machen

 


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