Pflegedienst Ina Feist

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Wahlkreistour 2010 - Für Sie unterwegs im Dresdner Westen

Sie sind gelesen... nicht die letzten Messen, aber die letzten Anträge, Gesetzentwürfe und Petitionen für das erste Jahr der neuen Legislaturperiode. Die Sommerpause ist im Landtag angekommen und somit beginnt wieder die alljährliche Wahlkreistour unseres Abgeordneten im Dresdner Westen. Auch in diesem Jahr kommt Lars Rohwer mit Unternehmern, Vereinsmitgliedern, Kirchgemeinden und vielen mehr ins Gespräch und fragt nach - wie es geht und wo vielleicht der Schuh drückt. Diesen Sommer begleiten Annett Grundmann, Johannes Richter und Lars Röher die Wahlkreistour durch den Dresdner Westen.

annett grundmann johannes richter  bild lars

Mehr von seinen Erlebnissen lesen Sie hier...

Pflegedienst Ina Feist

10. August - 10.00 Uhr

Dienstag, kurz nach 9.00 Uhr: Herr Feist - breite Schultern, kurzärmliches Hemd, Kurzhaarfrisur - begrüßt uns im Foyer der Einrichtung „Am Gorbitzbach" und führt uns energischen Schrittes in sein Arbeitszimmer. Der Raum ist verhältnismäßig klein, in ihm befinden sich neben der schlichten Sitzecke an der wir Platz nehmen lediglich noch ein Schreibtisch und eine kleine Küchenzeile. Herr Feist mag es praktisch. Diese ersten Eindrücke bestätigen sich auch während des Gesprächs.

Bereits 1992, so erzählt er, entschied sich seine Frau mit der Gründung eines Pflegedienstes den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Ihr Mann, damals selbst noch Student, unterstützte sie indem er sie mit dem extra dafür gekauften Trabant zu ihren Terminen fuhr. Eigentlich auf der Suche nach einem Büro für ihre gerade erst gestartete kleine Firma, sah das Paar kurz darauf in einem Objekt auf der Liebigstraße die Möglichkeit, zusätzlich auch eine Einrichtung zur Kurzzeitpflege einzurichten. Mit der ihnen eigenen zupackenden Art entschieden sich beide, diese Chance zu ergreifen und gründeten somit die erste derartige Einrichtung im Osten Deutschlands.

Auch in den Folgenden Jahren half dem Paar ihre Entschlusskraft und ihr Einsatz die eine oder andere Schwierigkeit zu überwinden, sodass sie mittlerweile drei verschiedene Pflegeheime zu ihrem Unternehmen zählen können. Für das Jahr 2010 plant man nicht nur den Ausbau der Einrichtung in Freital, sondern ebenfalls den Neubau eines Betriebskindergartens. Durch ihn hoffen die Feists qualifizierte Mitarbeiter für die dann insgesamt 170 zu besetzenden Stellen ihres Unternehmens zu finden. „Allein über das Gehalt", weis Herr Feist zu berichten, "sei dies nicht mehr zu erreichen." Daher stößt auch die Idee eines Mindestlohns für seine Branche bei ihm auf keine Zustimmung. „Wir zahlen unseren Mitarbeitern bereits seit Jahren deutlich mehr als den derzeit diskutierten Mindestlohn. Das müssen wir sogar, sonst bekämen wir gar keine guten Leute."