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"Dresdner wollen ohne Krawall gedenken."
CDU-Chef Lars Rohwer erklärt, warum die Union nicht im Bündnis gegen einen Neonazi-Aufmarsch vertreten ist. Interview in der Sächsischen Zeitung vom 29. Oktober 2008.
Herr Rohwer, wie werden Sie den 13. Februar verbringen?
Im stillen Gedenken, aber ich muss eingangs noch etwas anderes anmerken:
Von der Initiative zu einer europaweiten Demonstration gegen den so genannten Trauermarsch der Rechtsextremisten habe ich erst durch den Anruf einer SZ-Journalistin erfahren. Keiner der Initiatoren hat zuvor das Gespräch mit der CDU gesucht. Wenn wirklich gewollt gewesen wäre, dass wir mitmachen, wäre man doch auf uns zugekommen, oder?!
Die CDU ist nun mal die stärkste politische Kraft in Dresden und wenn man also wirklich etwas gegen die Neonazis erreichen will, hätte man doch die Kräfte gebündelt und unsere Gedanken eingebunden. Deshalb engagiert sich die CDU auch im Bündnis "Dresden für Demokratie".
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