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Mehr Zeit für den Dresdner Westen |
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Mehr Zeit für den Dresdner Westen
Im Vorfeld der Kreisvorstandswahlen am 02. Juli 2011 hat der amtierende Vorsitzende der CDU Dresden, Lars Rohwer heute folgende Erklärung abgegeben: „Ich habe mich entschlossen, drei Jahre vor der nächsten Stadtratswahl das Amt als Vorsitzender der Dresdner CDU an einen Nachfolger zu übergeben. Ich habe mich so entschieden, da mir die Geschlossenheit meiner Partei ein hohes Gut ist und ich möchte, dass die Veränderung abgestimmt und aufgeräumt erfolgen soll. Dies ist auch so wichtig, um weitere Verletzungen zu vermeiden, bei mir und bei anderen.
Ich habe diese meine persönliche Entscheidung bereits am Wochenende 14./15. Mai 2011 getroffen und sie ist mir nicht leicht gefallen, sie hat verschiedene Gründe.
Unter anderem möchte ich mit meiner Entscheidung dem Dresdner CDU-Kreisverband die Möglichkeit geben, sich jetzt personell neu aufzustellen und auf die geänderte politische Lage in unserer Stadt zu reagieren. Angesichts einer angekündigten 'Einheitsfront von LINKE, GRÜNE und SPD' zur nächsten Stadtratswahl möchte ich mit meiner Entscheidung eine neue Grundlage für eine starke CDU in meiner Heimatstadt Dresden legen.
Als meinen Nachfolger im Kreisvorsitz schlage ich den Dresdner Bundestagsabgeordneten Andreas Lämmel vor. Er hat mir in der Vergangenheit mit Rat und Tat zur Seite gestanden und er kann es nach meiner festen Überzeugung schaffen, die CDU weiter zu stärken. Andreas Lämmel habe ich am 15. Mai 2011 über meine persönliche Entscheidung informiert und ihn gebeten, für das Amt des Kreisvorsitzenden zu kandidieren. Ich bitte die Mitglieder der Dresdner Union ihn geschlossen zu unterstützen, damit meine Partei, auf deren Grundsätze und Geschichte ich stolz bin, kraftvoll in die anstehenden Auseinandersetzungen in der Dresdner Politik gehen kann.
Ich habe gern die Aufgabe als Vorsitzender der CDU Dresden ausgefüllt und meiner Partei in dieser Funktion gedient. Viele positive Dinge konnten geschafft werden, u.a. die gewonnene OB-Wahl und die Schuldenfreiheit für Dresden, die heute die Möglichkeit schafft, intensiv in Kitas und Schulen zu investieren. Ich wünsche meinem Nachfolger von ganzem Herzen Erfolg und eine gute Hand bei der Führung der CDU Dresden. Gern werde ich mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Persönlich freue ich mich auf mehr Zeit für den Dresdner Westen, für den ich als direkt gewählter Landtagsabgeordneter seit 1999 Verantwortung trage, und für meine Familie. Aber auch mein persönliches bürgerschaftliches Engagement in den Bereichen Sport und Kultur werde ich wieder verstärken." |
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