Landtagsarbeit

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In meiner Funktion als Abgeordneter bin ich seit Oktober 2009 finanzpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion und Mitglied des Ausschusses für Schule und Sport. Des Weiteren bin ich Vorsitzender des Kuratoriums der Sächsischen Landeszentrale für Politische Bildung.

Daraus erkennt man schon mein politisches Hauptbetätigungsfeld - die Haushalts- und Finanzpolitik. Es ist zwar nicht zwangsläufig, aber durchaus von Vorteil, wenn man sich in der Politik für ein solides "Haushalten" stark macht. In meiner aktuellen Arbeit in der nun bereits 5. Legislatur des Sächsischen Landtages habe ich die Finanzkonsolidierung unseres Freistaates für die nächsten Generationen vor Augen. Dabei habe ich Kontakt zu den vielfältigsten Initiativen, Projekten und Institutionen gefunden.

Für mich ist es wichtig, dass es unsere Gesellschaft schafft, junge Leute zu verantwortungs- und selbstbewussten Menschen in der Gemeinschaft zu bilden. Dies darf nicht durch den erhobenen Zeigefinger, sondern durch die Schaffung von Anreizen und Perspektiven geschehen. Junge Menschen, die auf die "schiefe Bahn" geraten sind, müssen wieder die Chance bekommen, auf den rechten Weg zurück gebracht zu werden. Dies geht nur mit den vielen Ehrenamtlichen in Vereinen und Verbänden, ohne die Jugendarbeit nicht möglich wäre. Der Freistaat Sachsen kann nur die Rahmenbedingungen schaffen, die eigentliche Arbeit geschieht vor Ort und liegt in der Regie der Kommunen und Landkreise. Als ehemaliger Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses liegt mir dieser Themenkpmplex weiter am Herzen.

Was macht eigentlich ein Abgeordneter im Parlament?

Neben der Arbeit in ganz Sachsen, bei den Betroffenen, bei den Bürgerinnen und Bürgern gibt es natürlich auch den normalen parlamentarischen Alltag. Dieser besteht vor allem aus Sitzungen mit den unterschiedlichsten Personenkreisen. Möchte der Landtag einen Antrag beschließen, so befasst sich zu erst der entsprechende fachlich zuständige Arbeitskreis der Fraktion damit. Im Anschluss daran geht es in die Ausschusssitzung, gemeinsam mit den anderen Fraktionen. Schließlich wird der Antrag im Plenum diskutiert, bevor er dann verabschiedet werden kann. Neben diesen Sitzungen gibt es natürlich noch weitere Gremien, wie z.B. die regelmäßige Fraktionssitzung. Dies ist nur ein sehr grobes Schema des parlamentarischen Alltags. Detaillierte Informationen gibt es bei einer Führung durch den Sächsischen Landtag mit anschließendem Gespräch mit Abgeordneten, welche regelmäßig - auch von mir - angeboten werden. Fragen Sie einfach nach dieser Gelegenheit zur Information nach.(Besucherdienst Landtag Tel.: (03 51) 4 93 51 36)


Als Abgeordneter sitzt man nicht nur im Gebäude des Landtages an der Elbe. Man ist vielmehr im ganzen Freistaat Sachsen und vor allem auch im Wahlkreis unterwegs. Nur so hält man den Kontakt zu den Leuten, die einem ihr Vertrauen geschenkt haben. Vereine, Verbände und Privatpersonen sind immer daran interessiert, mit ihrem Vertreter im Parlament ins Gespräch zu kommen - und ich versuche diesen Wunsch so oft es bei der Vielzahl der Termine und Aufgaben geht zu erfüllen. Schließlich nimmt man auch an repräsentativen Veranstaltungen, wie z.B. Einweihungen oder Spatenstiche teil. Auch wenn dies manchmal belächelt wird, so ist es doch ein notwendiges Muss, um zu zeigen, welche Ernsthaftigkeit die Landespolitik dem entsprechenden Projekt beimisst. Ein Abgeordneter ist eigentlich ständig unterwegs - meist mehr als 12 Stunden.
jeden Tag. Das ist richtig und gut so!

 

 

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