Rede zur Beratung des Bau-Haushalts 2026 - Bauforschungszentrum und Smart Cities
Direkt nachdem CDU, CSU und SPD in der vergangenen Woche den Haushalt 2025 beschlossen haben, starteten in dieser Woche die Beratungen für den Haushalt 2026. Eine solche Häufung von Haushaltsberatungen ist ungewöhnlich, aber der Tatsache geschuldet, dass die geschiedene Ampel-Koalition für das laufende Jahr keinen Haushalt vorgelegt hat und die Arbeitskoalition nun den Rückstand aufholen musste.
Formal gesehen verlaufen die Haushaltsberatungen im Plenum des Deutschen Bundestages stets gleich: Die einzelnen Ministerien stellen ihren Haushalt vor - genannt Einzelplan. Der Höhepunkt der Sitzungswoche ist dann die Generaldebatte, in der dann unter anderem der Bundeskanzler spricht.
Bei der Debatte um den Haushalt des Bauministeriums hielt auch ich eine Rede. Darin hob ich die Bedeutung des Bauforschungszentrum für klimaneutrales und ressourceneffizientes Bauen (BFZ bzw. LAB) hervor. Bereits in der vergangenen Legislatur fasste der Haushaltsausschuss einen Beschluss, auch der von der Bundesregierung vorgelegte Haushaltsentwurf sieht Mittel für das BFZ/LAB vor. Jetzt müssen wir die Gründung vorantreiben - mit Sitz in Bautzen. Davon würde die Region, Sachsen und das ganze Land enorm profitieren. Deshalb bleibe ich hier am Ball!
Ein weiteres Projekt liegt mir besonders am Herzen: das Smart City-Vorhaben. Das Programm förderte digitale Anwendungen in Kommunen und Regionen und trägt zur Digitalisierung von Verwaltung bei. Uns muss jetzt gelingen, die bereits entwickelten smarten Lösungen für einen Stufenplan auf einem interaktiven Marktplatz fortzuführen. Modellvorhaben, die sich bewährt haben, müssen in der Fläche angewendet werden.