In einer Pressemitteilung vom 11. Juli erklärte der BUND Sachsen, die Elbe habe als Bundeswasserstraße – und damit ihrer Ansicht nach als Weg für den Gütertransport – ausgedient. Diese Haltung halte ich für sachlich nicht richtig und gefährlich einseitig. Als Dresdner Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Elbe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion kann ich nur sagen:
Das Statement des BUND ist nicht nur schlechter Stil, sondern kündigt den bestehenden Konsens zur Nutzung, Instandhaltung und Bewahrung des Naturraums der Elbe auf, der im Gesamtkonzept Elbe niedergeschrieben ist. Der Verband verkennt, dass er mit seinen Äußerungen dem Umwelt- und Klimaschutz einen Bärendienst erweist. Im Vergleich zur Straße und Schiene ist die Wasserstraße der emissionsärmste Transportweg – der Umweltverband arbeitet somit gegen klimafreundlichen Gütertransport.