Erinnerungsarbeit über Grenzen hinweg
Gemeinsam mit dem anderen polnischen IPS Stipendiaten Paweł Kałużny nahm ich an einem besonderen Termin teil, der Besuch der Gedenkstätte Bautzner Straße. Dort wurden wir herzlich empfangen von der Leiterin der Gedenkstätte Uljana Sieber empfangen. Wir kamen schnell ins Gespräch über die Aufarbeitung der SED Diktatur und die Bedeutung der politischen Bildungsarbeit. Besonders interessant fand ich die Zusammenarbeit der Gedenkstätte mit Schulen sowie mit dem Museum der Solidarność in Danzig / Gdańsk. Sie zeigt, dass Erinnerungsarbeit auch über Landesgrenzen hinweg funktioniert und vom Austausch unterschiedlicher Perspektiven lebt.
Die interaktive Audiotour hat mich besonders beeindruckt. Sie macht Geschichte verständlich und ermöglicht es gerade jungen Menschen, sich intensiv mit den persönlichen Schicksalen der Betroffenen auseinanderzusetzen.
Nach dem Besuch nutzten wir die Gelegenheit, die Elbschlösser zu besichtigen und den Blick über das Elbtal zu genießen.