Wie können wir in einer Zeit Ostern feiern, in der Jubelrufe so oft von Schreien der Verzweiflung übertönt werden? Es sind so viele Opfer von Kriegen, wirtschaftlicher Ungerechtigkeit, sexueller Gewalt, politischer Unterdrückung, Klimakatastrophen und religiöser Verfolgung zu beklagen. Können wir wirklich Ostern feiern, ohne dieses Leid zu thematisieren?
Ich halte es mit dem Ökumenischen Rat der Kirchen:
Lassen Sie uns Ostern als eine Zeit der Rückversicherung und Gewissheit feiern, dass die vielen Abgründe, in die wir derzeit in der Welt schauen, nicht alles sind. Und dass wir nicht einem finsteren Loch entgegengehen, sondern einem neuen Himmel und einer neuen Erde, in der alle Tränen getrocknet werden. Diese Überzeugung verbindet uns alle in unserer weltweiten Kirchengemeinschaft auch weiterhin. Sie verbindet uns mit allen Menschen auf der Welt, die genau wie wir alle nach dem Bilde Gottes geschaffen wurden.
Ihnen allen wünsche ich ein gesegnetes Osterfest!
Bleiben Sie hoffnungsvoll,
Ihr Lars Rohwer