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Thematischer Spagat zwischen dem THW in Radebeul und dem Wiederaufbau der Großröhrsdorfer Stadtkirche

verfasst am 23.01.2026
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Damit das THW helfen kann, müssen wir es stärken

Mit einem starken THW ist Deutschland im Krisen- und Katastrophenschutz deutlich weniger verletzlich und die Bevölkerung deutlich mehr abgesichert. Die Aufgabe des Technischen Hilfswerkes (THW) reicht von der Rettung und Bergung von Menschen über die Sicherung von Gebäuden und Infrastruktur bis hin zur Notstrom- und Wasserversorgung oder logistischer Unterstützung anderer Organisationen – in Deutschland und bei Bedarf auch im Ausland.

Der THW-Ortsverband Dresden ist der größte Ortsverband im THW-Landesverband Sachsen/Thüringen. Unabhängig von der Größe ist jeder einzelne Ortsverband ein ganz wichtiger Knotenpunkt im regionalen Bevölkerungsschutz! Den Dezember und den Januar habe ich genutzt, zusätzlich die THW-Ortsverbände in Freiberg und Radebeul zu besuchen. Im persönlichen Gespräch vor Ort lassen sich Fragen zur Liegenschaft, Ausstattung und finanzieller Unterstützung durch den Bund immer noch am besten vorantreiben. Der Haushaltsausschuss im Deutschen Bundestag hatte in seiner Bereinigungssitzung Anfang November 2025 die Förderung von 200 Baumaßnahmen des Technischen Hilfswerks beschlossen und deutlich angehoben.

Auf unsere THWler mit der großen Technik in blau dürfen wir absolut stolz sein!

Das THW ist eine Art Sicherheitsnetz im Hintergrund, das technische Hilfe, Organisationstalent und Ehrenamt bündelt, damit der Staat seine Verantwortung für die Daseinsvorsorge auch in Ausnahmesituationen erfüllen kann.

Lars Rohwer
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Ruine Kirche Grossroehrsdorf Picture Alliance Dpa Sebastian Kahnert

Kirchenglocken für Großröhrsdorf

Im Sommer 2023 wurde die Stadtkirche in Großröhrsdorf durch Brandstiftung vollkommen zerstört. Zum Glück wurde niemand verletzt und die Gemeinde ist vorübergehend in das nahegelegene Gemeindehaus umgezogen. Trotzdem hat dieses Ereignis eine herausfordernde Situation geschaffen: Ein neues Gotteshaus soll am Ort der ehemaligen Barockkirche errichtet werden. Zu den Herausforderungen habe ich mich mit meiner Landtagskollegin Elaine Jentsch und dem Großröhrsdorfer Kirchenvorstand ausgetauscht.

Ein grober Fahrplan: Der Architekturwettbewerb für die neue Stadtkirche geht nächste Woche zu Ende, Mitte März wird über den Siegerentwurf entschieden und dieser der Öffentlichkeit vorgestellt, danach soll die Baugenehmigung eingeholt werden.

Vieles ist zu diesem Zeitpunkt noch ungeklärt. Auf eine Konstante haben sich die Großröhrsdorferinnen und Großröhrsdorfer aber geeinigt: es soll wieder einen Kirchturm geben – mit Glockenstuhl und Kirchglocken.

Ich freue mich sehr darauf, diesen Teil des Wiederaufbaus der Stadtkirche zu unterstützen – Kirchglocken sind die symbolische Verbindung zwischen unseren Gebeten und Gott, damit unverzichtbarer Bestandteil eines Gotteshauses.

Bildrechte: Picture Alliance/dpa | Sebastian Kahnert

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Skandinavische Kehrtwende in der Digitalisierung?

Auch in dieser Legislaturperiode lade ich zu Diskussionsrunden mit Abgeordneten des Sächsischen Landtages und Vertretern des Auslandsbüros der Konrad-Adenauer-Stiftung. Beim ersten Online-Podium in diesem Jahr sprach ich mit Felix Hitzig und Christine Leuchtenmüller von der KAS Nordische Länder über die skandinavische Kehrtwende in der Digitalisierung an Schulen. Während Schweden und Dänemark eine digitale Rückwärtsrolle machen, befindet sich Sachsen noch auf dem Weg des digitalen Ausbaus: Schulen werden mit Smartboards und Tablets ausgestattet, E-Books und VR-Brillen sind auch in Bibliotheken auf dem Vormarsch.

In einer lebendigen Runde diskutierten wird den schnellen Digitalisierungsprozess in Schweden, dem es an klaren Leitlinien mangelte; den Einfluss des Elternhauses auf die digitale Ausstattung und Kompetenz der Lernenden und ein Handyverbot an Schulen.

Veranstaltungshinweis: am 9. Februar diskutiere ich mit dem sächsischen Landtagsabgeordneten Jan Löffler und Gabriele Baumann, der Leiterin des KAS-Auslandsbüros Belarus die Menschenrechtslage unter der autokratischen Regierung in Belarus.

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35 Jahre Landesverband Sachsen im Deutschen Bibliotheksverband

Mit einem Parlamentarischen Frühstück begingen wir das 35-jährige Jubiläum des Sächsischen Bibliotheksverbands. Gemeinsam mit Abgeordneten des Sächsischen Landtags und Vorstandsmitgliedern des Bibliotheksverbandes sprachen wir über die besondere Stellung der Bibliotheken im Freistaat, aber auch über die Anforderungen für ein nachhaltiges und starkes Bibliothekswesen in Sachsen.

Das sächsische Bibliothekswesen ist einzigartig:

  • Die erste öffentliche Bibliothek im Bundesgebiet war die Bibliothek im nordsächsischen Großenhain
  • Bibliotheken sind die besucherstärksten Kultureinrichtungen im Freistaat
  • die Innovationsstärke wurde erst im vergangenen Jahr durch die Auszeichnung der Städtischen Bibliotheken Dresden mit dem Deutschen Bibliothekspreis hervorgehoben

Als Vorstandsvorsitzender des Sächsischen Bibliotheksverbandes kann ich sagen, wir benötigen ein deutliches Bekenntnis zur langfristigen Stärkung der Bibliotheken im Freistaat – v.a. durch langfristige Maßnahmen zum Ausbau von Qualifikationsmöglichkeiten für Bibliothekare im Freistaat und eine digitale Offensive für den niederschwelligen und zeitgemäßen Zugang zu Bildungsangeboten.