Wasserstoff, THW & starke Projekte im Wahlkreis 159
verfasst am 21.08.2026
Jahrestreffen Wasserstoffbündnis Chemnitz
Zum Jahrestreffen des Wasserstoffbündnisses Chemnitz durfte ich in den Räumlichkeiten der lokalen Industrie- und Handelskammer (IHK) einen Impuls zur Energiepolitik des Deutschen Bundestages und der Rolle von Wasserstoff für unser Energiesystem geben. Über die Gelegenheit, unter anderem über die Vorzüge der neuen Kraftwerkstrategie mit Nordost-Netzbonus und H2-Readyness der entstehenden Kraftwerke zu sprechen, habe ich mich sehr gefreut. Gesprächsforen, wie das Wasserstoffbündnis Chemnitz zeigen, wie schnell die Fortschritte der Forschung spürbar werden können. Viele weitere spannende, wasserstoffbezogene Projekte befinden sich in der Entwicklung. In Ostdeutschland haben wir darüber hinaus, den Vorteil, dass Standorte für Produktion über Speicherung und möglichen Verbrauch von Wasserstoff nah beieinander liegen. Für mich ist klar, dass hier eine echte Modellregion für den Hochlauf entstehen kann. In Berlin müssen wir dafür die Leitlinien schaffen, die Anregungen dafür habe ich in Chemnitz sehr gern mitgenommen.
Markkleeberg bekommt die modernste Jugendherberge Sachsens
Der 19. August war ein besonderer Tag für Markkleeberg und das Leipziger Neuseenland: Die neue Jugendherberge am Ostufer des Markkleeberger Sees wurde eröffnet!
Nach rund zweieinhalb Jahren Bauzeit übergab die Stadt Markkleeberg das moderne Haus an das Deutsche Jugendherbergswerk: 170 Betten, moderne Gemeinschafts- und Tagungsräumen und nur wenige Meter vom Kanupark Markkleeberg entfernt.
Als Präsident des Deutschen Jugendherbergswerk Sachsen freue ich mich besonders, dass wir diesen neuen Standort nun mit Leben füllen können. Mit rund 15,9 Millionen Euro aus Mitteln des Bundes und des Freistaates Sachsen ist hier zugleich ein wichtiges Projekt des Strukturwandels entstanden. Neue Arbeitsplätze werden geschaffen und auch die touristischen Angebote rund um den See profitieren. Ein echtes Leuchtturmprojekt für Markkleeberg und den Tourismus in Sachsen!
Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern im Wahlkreis 159 - Christoph de Vries besuchte Dresden
Technisches Hilfswerk Dresden
T wie Technik, H wie helfen, W wie weltweit. Die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) ist die Zivil- und Katastrophenschutzorganisation des Bundes. Gemeinsam mit Staatssekretär und Bundestagskollegen Christoph de Vries besuchte ich gestern den im besten Sinne - dank vieler engagierter Helfer - aus allen Nähten platzenden Dresdner THW-Ortsverband, um die wegweisende und klare Nachricht für weitere Unterstützung aus dem Bundesinnenministerium für die Liegenschaft in der Landeshauptstadt zu überbringen. Dranbleiben lohnt sich. Die Bedarfsanmeldung ist vom Ministerium fachlich bestätigt! Wir dürfen demnach damit rechnen, dass der Um- und Ausbau der THW Gebäude im Dresdner Norden losgehen kann. Mein Dank gilt dem sächsischen Innenminister Armin Schuster, Sicherheits- und Wirtschaftsbürgermeister Jan Pratzka, der THW Landesbeauftragten Frau Stock, allen Ehrenamtlichen und selbstverständlich THW-OV Dresden, Frau Schindler für unseren mobilen Tisch in der Führungsstelle!
Mit dem technischen Geschäftsführer der Stadtentwässerung Dresden GmbH, Herrn Ralf Strohteicher, stand der Austausch über den Schutz kritischer Infrastruktur in Dresden mit Herrn Staatssekretär und meinem Bundestagskollegen Christoph de Vries im Vordergrund. Erst im Januar 2026 beschloss der Bundestag das Kritis-Dachgesetz - ein Meilenstein für die Sicherheit des Landes. Das Kritis-Dachgesetz stärkt die Resilienz kritischer Infrastrukturen in Deutschland und setzt die EU-Richtlinie 2022/2557 in nationales Recht um. Durch bundeseinheitliche Regelungen für den physischen Schutz kritischer Infrastrukturen will die Bundesregierung die Resilienz der Wirtschaft und dadurch auch die Versorgungssicherheit der Bevölkerung stärken. In dem Zusammenhang ist die Stadtentwässerung ein zentraler Partner, um Erfahrungswerte in die Arbeit des Bundesinnenministeriums weiterzugeben.
Edeka Zschabran
In meiner Wahlkreiswoche habe ich Frau Zschabran von EDEKA Zschabran in Pieschen kennengelernt und mit ihr über die aktuelle Situation im Handel gesprochen: die Entwicklung der Löhne, die Gewinnung und Bindung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und die wirtschaftlichen Herausforderungen, vor denen der Einzelhandel steht.
Was mir dabei besonders in Erinnerung geblieben ist: Trotz aller Herausforderungen blickt Frau Zschabran optimistisch auf die Entwicklung ihrer Auszubildenden. Gerade in Zeiten großer Unsicherheit suchen junge Menschen nach Sicherheit und Perspektiven. Unternehmen, wie das von Frau Zschabran setzen genau dort an, indem sie konkrete berufliche Perspektiven bieten und in deren Entwicklung investieren.
Frau Zschabrans persönliche Geschichte hat mich besonders beeindruckt: In der ersten Ausbildungswoche Regale auswischen und Kaffeekochen stellten sie nicht zufrieden. Doch statt sich damit abzufinden, ging sie auf die Ausbildungsleitung zu und forderte sich ein intensives Ausbildungsprogramm ein. Diese Eigeninitiative wurde aufgegriffen und führte sie über ein Führungskräfteförderprogramm bis zur Unternehmerin.
Ausbildung kann eine echte Initialzündung sein. Wer jungen Menschen etwas zutraut und ihnen Chancen gibt, schafft Perspektiven für die Jugendlichen und für unsere Wirtschaft.
– Lars Rohwer
Deutsches Rotes Kreuz - Kreisverband Dresden
Der regelmäßige Austausch mit dem Deutschen Roten Kreuz in Dresden ist mir besonders wichtig - nicht zuletzt, weil ich die Arbeit des DRK durch meine langjährige Tätigkeit als Vorsitzender des Kreisverbandes Dresden aus eigener Erfahrung kenne. Von 2012 bis 2022 durfte ich diese Verantwortung übernehmen. Umso mehr habe ich mich gefreut, nun mit Johannes Richter, der seit November 2025 als Kreisgeschäftsführer im Amt ist, und Susanne Rahn als seine Stellvertreterin im Gespräch zu sein.
Im Mittelpunkt unseres Austauschs standen die vielfältigen Aufgaben des DRK - von Pflege und Rettungsdienst über Schulsozialarbeit und Sanitätsdienste bis hin zur Kleidersammlung. Neue Räumlichkeiten werden bessere Arbeits- und Rahmenbedingungen für die ehrenamtlich Engagierten bieten. Das war mir bereits als Vorsitzender des Kreisverbandes ein wichtiges Anliegen. Wer sich freiwillig für andere einsetzt, braucht dafür auch gute und verlässliche Rahmenbedingungen.
Im Gespräch wurde aber auch deutlich: Der Fachkräftemangel bleibt eine große Herausforderung, insbesondere in Pflege und sozialen Berufen. Gleichzeitig beeindruckt mich immer wieder, wie breit das DRK in Dresden aufgestellt ist und wie viele Menschen sich täglich haupt- und ehrenamtlich für andere einsetzen.