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Zuhören, austauschen, gestalten: Unterwegs für Bürger, Kommunen und Wirtschaft

verfasst am 19.06.2026
2026 06 Auf einen Kaffee

"Auf einen Kaffee" in Briesnitz und Pieschen

Bei meinen beiden offenen Bürgersprechstunden Auf einen Kaffee in Briesnitz und Pieschen hatte ich Anfang der Woche die Gelegenheit, mit zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. Die Resonanz war groß, und die Gespräche haben erneut gezeigt, wie wichtig der direkte Austausch vor Ort ist.

Viele Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, um über aktuelle lokale Herausforderungen, aber auch über den Kurs der Bundesregierung zu diskutieren. Dabei kamen unterschiedliche Themen zur Sprache: Mit Hausbesitzern sprach ich über die Dresdner Wärmenetzplanung. Mit Ärzten und Physiotherapeuten tauschte ich mich intensiv über die geplante Reform der gesetzlichen Krankenversicherung aus und nahm ihre Anregungen und Sorgen mit.

Solche Begegnungen sind für meine politische Arbeit wertvoll. Sie geben wichtige Einblicke in die Anliegen der Menschen und helfen dabei, politische Entscheidungen an den konkreten Herausforderungen des Alltags auszurichten.

Ich bleibe ansprechbar: Im persönlichen Austausch in einer der nächsten Bürgersprechstunden (um Anmeldung wird gebeten) oder über Mail an glueck-auf@lars.rohwer.de. Mein Team und ich freuen uns auf den Austausch!

2026 06 Handwerk und Bundespolitik

Handwerk und Bundespolitik

Gemeinsam mit Nora Seitz MdB und Dr. Markus Reichel MdB war ich in dieser Woche zu Gast in der Handwerkskammer Dresden, um mit den Kreishandwerkerschaften Ostsachsens über die aktuellen Herausforderungen des Handwerks zu sprechen.

Im Mittelpunkt der Diskussion standen unter anderem die hohen Lohnnebenkosten, die geplante Stromsteuersenkung sowie die Auswirkungen des Herrenberg-Urteils auf den Einsatz freier Dozenten in der Gesellenausbildung. Ein weiteres wichtiges Thema war die Überalterung vieler Betriebe und die Frage, wie mehr junge Meisterinnen und Meister für die Übernahme bestehender Unternehmen gewonnen werden können. In diesem Zusammenhang wurde auch der Vorschlag für ein anfangs tilgungsfreies Bildungsdarlehens an mich herangetragen, das den Schritt in die Selbstständigkeit erleichtern könnte.

Moderiert wurde der Austausch von Jörg Dittrich und Dr. Brzezinski, die zugleich wichtige Einblicke in die politischen Rahmenbedingungen und die drängendsten Anliegen der Branche gaben. Das Fazit: Das Handwerk braucht nicht nur gute politische Rahmenbedingungen, sondern auch mehr gesellschaftliche Anerkennung und Sichtbarkeit.

Wir müssen stetig hinterfragen, ob unsere politischen Entscheidungen Wachstum fördern. Nur dann kann auch das Handwerk als tragende Säule unserer Wirtschaft gestärkt werden.

Lars Rohwer
Handwerkskammer Dresden
Bad Wildbad

Klausurtagung der Arbeitsgruppe Kommunales in Baden-Württemberg

Zur Klausurtagung der Arbeitsgruppe Kommunales der CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat unser Vorsitzender Klaus Mack für zwei Tage in seine Heimatregion nach Bad Wildbad eingeladen, hier war er früher selbst Bürgermeister. Die Tagung bot eine gute Gelegenheit, aktuelle kommunalpolitische Herausforderungen gemeinsam mit Vertretern der kommunalen Ebene zu diskutieren.

Im Austausch mit dem Bürgermeister der Stadt, dem Baden-Württembergischen Gemeindebund sowie dem Baden-Württembergischen Städtetag standen Rahmenbedingungen für die kommunale Selbstverwaltung seitens der Bundespolitik im Mittelpunkt.

Am Donnerstag beschäftigten wir uns intensiv mit der finanziellen Situation der Kommunen. Dabei wurde klar: Städte und Gemeinden brauchen mehr Luft zum Atmen. Einmal mehr wurde deutlich, was ich auch aus dem Wahlkreis 159 kenne: Unsere Kommunen leisten jeden Tag Enormes. Wenn Bund und Länder ihnen neue Aufgaben übertragen oder höhere Standards erwarten, müssen sie dafür auch die notwendigen finanziellen Mittel bereitstellen. Denn vor Ort entscheidet sich, ob Politik für die Menschen spürbar funktioniert.

Mit der verabschiedeten Bad Wildbader Erklärung setzen wir ein klares Zeichen für starke und handlungsfähige Kommunen. Wir wollen die Kommunen von unnötiger Bürokratie entlasten, für eine bessere finanzielle Ausstattung sorgen und sicherstellen, dass ihnen neue Aufgaben nicht ohne die notwendigen Mittel übertragen werden.

Zwischen Klausurtagung und digitalen Berichterstattergesprächen durfte für mich als Dresdner natürlich auch ein kleiner Praxistest nicht fehlen: Die Standseilbahn in Bad Wildbad auf den Sommerberg ist zwar länger als die zum Weißen Hirsch - bei der Aussicht bleibt Dresden aus meiner Sicht aber weiterhin ungeschlagen.

Den Aufenthalt in Baden-Württemberg habe ich in dieser Woche genutzt, um einige bereits länger bestehende Einladungen aus der Wirtschaft wahrzunehmen. Dabei standen für mich insbesondere Fragen der Energie- und Ressourceneffizienz im Mittelpunkt.

2026 06 Hansgrohe

Hansgrohe

Ein spannender Termin führte mich in dieser Woche zur Hansgrohe Aquademie nach Schiltach. Hansgrohe gehört zu den weltweit führenden Herstellern von Sanitärprodukten. Das Unternehmen entwickelt seine Produkte mit einem starken Fokus auf Qualität und Ressourceneffizienz.

Zu Beginn erhielt ich eine interessante Führung durch die Unternehmens- und Produktausstellung, die eindrucksvoll die Entwicklung des Unternehmens und seiner Technologien veranschaulicht. Besonders beeindruckt hat mich die Strahlforschung von Hansgrohe. Hier wird daran gearbeitet, den Wasserverbrauch deutlich zu reduzieren, ohne dabei auf Komfort zu verzichten.

In einem ausführlichen Gespräch mit Frank Semling, Chief Operations Officer, und Frank Wiehmeier, Vice President Sales Central Europe, tauschte ich mich über aktuelle wirtschaftliche Herausforderungen und die Innovationskraft am Industriestandort Deutschland aus.

Anschließend stand eine Werksführung im AXOR-Werk auf dem Programm. Dort wurde anschaulich gezeigt, wie technologische Innovationen zu mehr Nachhaltigkeit beitragen können. Während frühere Duschbrausen häufig rund 20 Liter Wasser pro Minute verbrauchten, ermöglichen moderne Technologien heute einen Verbrauch von nur noch etwa vier Litern. Bemerkenswert ist dabei, dass der Wasserstrahl für die Nutzer dennoch kraftvoll und angenehm bleibt. Dieses Beispiel zeigt, wie Innovation und Nachhaltigkeit erfolgreich zusammenwirken können - ein wichtiger Ansatz, wenn wir Ressourcen schonen und gleichzeitig Lebensqualität erhalten wollen.

Der Besuch bei Hansgrohe und Weishaupt hat mir erneut vor Augen geführt, welche Innovationskraft in unseren mittelständischen Industrieunternehmen steckt.

Lars Rohwer
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2026 06 Weishaupt

Ein weiterer interessanter Unternehmensbesuch führte mich in dieser Woche zur Firmenzentrale der Weishaupt-Gruppe nach Schwendi. Das Familienunternehmen zählt zu den führenden Anbietern von Heiz-, Brenner- und Energietechnik in Europa.

Am Standort Schwendi befindet sich die Konzernzentrale der gesamten Unternehmensgruppe. Besonders beeindruckend war der Einblick in die Produktion von Öl- und Gasbrennern, die hier für den Weltmarkt gefertigt werden. Die Unternehmensgruppe ist dennoch sehr breit aufgestellt: Wärmepumpen und Gaskessel werden im Schweizer Werk gefertigt, während weitere Unternehmen der Gruppe in den Bereichen Geothermie und Gebäudeautomation tätig sind.

Ein besonderer Schwerpunkt meines Besuchs lag auf der Forschungs- und Entwicklungsabteilung. Kontinuierliche Forschung ist für die erfolgreiche Transformation der Energieversorgung unerlässlich. Besonders interessant fand ich, dass Weishaupt zu den Unternehmen gehört, die bestehende Gasthermen für den Einsatz von Wasserstoff weiterentwickeln bzw. umrüsten können.