Vorausschauend handeln für die kommende Heizperiode
Der Krieg im Nahen Osten wirkt sich in Form gestiegener Energiekosten direkt auf Deutschland aus. Oftmals richtet sich in Bezug auf die wirtschaftlichen Folgen der Blick zuerst auf die Benzinpreise. Hier bringt die Arbeitskoalition kurzfristig Änderungen beim Kartellrecht auf den Weg, um Verbraucher zu entlasten und missbräuchliches Handeln der Mineralölkonzerne einzudämmen. Die Arbeitskoalition handelt also!
Entscheidend ist aber der breitere Blick: Sollte der Krieg im Nahen Osten länger andauern, stehen nicht Benzinpreise im Vordergrund, sondern vor allem um die Frage, ob die Heizkosten ansteigen werden. Gerade mit Blick auf die kommende Heizperiode müssen mögliche Belastungen für Haushalte und entsprechende Gegenmaßnahmen frühzeitig in den Fokus rücken.
Im Ausschuss für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen habe ich das Bundesbauministerium mit Fragen konfrontiert, darunter beispielsweise: welche Bereiche müssen frühzeitig mitgedacht werden? Bis wann sind bei einem länger andauernden Konflikt Maßnahmen für die nächste Heizperiode nötig und welche Auswirkungen auf Wohngeld sowie auf Nah- und Fernwärme sind zu erwarten? Denn für die nächste Heizperiode müssen wir gerüstet sein!
Unser Anspruch ist klar: Gute Energiepolitik zeigt sich nicht erst dann, wenn die Belastung voll durchschlägt. Sie muss rechtzeitig vorsorgen, damit Wohnen bezahlbar bleibt und die Menschen auch in schwierigen Zeiten verlässlich heizen können.