Natürlich war aber auch im Plenum einiges los, was einer Erwähnung wert ist:
Beispielsweise Solarpaket vs Sonnenpaket
Am Freitag wurde nun der zweite Teil des Solarpakets der Ampelregierung verabschiedet. Grundsätzlich sind die meisten Maßnahmen für Bürokratieabbau und mehr Akzeptanz beim Ausbau der Photovoltaik begrüßenswert. Wir haben als CDU/CSU bereits im März 2023 mit einem eigenen Antrag "Sonnenpaket für
Deutschland: Mehr Industrie, schnellerer Ausbau und höhere Akzeptanz durch Beteiligung" (BT-Drs. 20/6176) im Deutschen Bundestag gefordert, dass bürokratische Hürden abgebaut, Investoren unterstützt und Industrie gestärkt werden muss. Wir haben in diesem Antrag zudem konkrete und ausgewogene Vorschläge unterbreitet, die die heimische Solarbranche (Angebotsseite) stärken würden. Den Antrag haben wir im letzten Dezember im Bundestag abgeschlossen. Er wurde abgelehnt. Die Ampel hat nun über ihr Solarpaket acht Monate gestritten
und dabei zu viel Verunsicherung geführt. Auf eine Regelung zur Stärkung der Resilienz konnte sich die Ampel nicht einigen.
Nach langem Streit sollte das Verfahren diese Woche erneut im Eiltempo verabschiedet werden. Die von der Ampel beantragte Sondersitzung für Dienstag, also einen Tag nach der Anhörung, wurde von der Präsidentin nicht genehmigt. Wir
hatten zuvor unsere Bedenken gegen ein solches Vorgehen deutlich gemacht. Trotzdem ist es für alle Beteiligten eine Zumutung, wenn am Freitag für eine Anhörung am Montag eingeladen wird und unmittelbar danach das Verfahren, welches acht Monate im Bundestag lag, abgeschlossen werden soll. Zudem hat die Anhörung auch noch diverse Fragen und Fehler des vorgelegten Antrags der Ampel deutlich gemacht. Daher haben wir uns bei dem Gesetz enthalten.