Die Versuche der mittlerweile gescheiterten Ampelregierung - mit großer gefühlter moralischer Überlegenheit - die Situation im Land zu regeln und gleichzeitig die Zustimmungswerte der AfD zu reduzieren, haben ganz offensichtlich nicht funktioniert. Stattdessen haben sich die Werte dieser Partei seit der letzten Wahl verdoppelt. Das BAMF gibt im Innenausschuss wiederholt eine Überlastungsanzeige, aber der Haushaltsentwurf kürzt für 2025 10% der Mittel. Die Zeit für Arbeitskreise und Diskussionsgruppen ist vorbei. Wir müssen dringend an die Schmerzpunkte ran und das tun unsere Anträge:
Die nun oft zitierten 5 Punkte zielen auf eine geregelte Zuwanderungspolitik ab, ohne unsere Kapazitäten zu überlasten. Wir stehen für die Aufnahme von Menschen, die vor Krieg, Verfolgung und Armut fliehen. Aber auch dafür, dass dies in einem geordneten Rahmen geschieht. Es ist wichtig, dass wir diese Menschen mit Perspektiven, Möglichkeiten zur Integration und einer ausreichenden Versorgung - auch psychologisch - unterstützen können. In der Sache total richtig.
In der Debatte dazu zeigte sich bereits zu Beginn, dass vor allem Vertreter von SPD und Grünen ihren alleinigen Moralanspruch hochalten würden. Olaf Scholz als Noch-Kanzler der rot-grünen Minderheitsregierung erklärte, was er in der Migrationsdebatte Hilfreiches beigetragen habe und definierte ganz nebenbei die politische Mitte neu. Denn dort eingeladen ist nur noch alles links der SPD, diese natürlich inbegriffen.
Darauf hat Friedrich Merz aus meiner Sicht richtig reagiert: