Für unsere Kinder - für die Zukunft
In Deutschland leben etwa 14,25 Millionen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Rund 1,9 Millionen dieser jungen Menschen leben derzeit in Haushalten, die Sozialleistungen beziehen. In den vergangenen Jahren war es gelungen, diese Zahl zu senken. Doch die aktuellen Krisen und Preissteigerungen verschlechtern die Situation wieder. Die Bundesregierung hat auf diese Herausforderung bislang keine Antworten gefunden. Die im Koalitionsvertrag angekündigten Versprechen "Chancen für Kinder, starke Familien und beste Bildung" wurden nicht eingelöst. Jetzt kommt auch noch dazu, dass im Kinder- und Jugendplan des Bundes, also den geplanten Finanzmitteln für 2024 maßgebliche Kürzungen zu finden sind. Insgesamt 18,6 Prozent weniger Mittel soll es in Zukunft geben, das sind um die 44 Millionen Euro. Kinder- und Jugendverbände aus den verschiedensten Bereichen (Kunst, Kultur, Sport, aber auch politische Bildung und Integration) haben sich deshalb am Mittwoch in zusammengefunden, um dagegen zu protestieren.
Anstatt das Bildungssystem für die Kinder gezielt zu stärken, erfindet die Bundesregierung mit der so genannten "Kindergrundsicherung" neue Transferleistungen für die Eltern. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hingegen legt ein Kinderzukunftsprogramm vor, das sich an der Lebenswirklichkeit der Familien orientiert und in die Bildungsinfrastruktur investiert. Wir fordern praktische Hilfen, damit sich alle Kinder unabhängig vom Geldbeutel und Bildungshintergrund ihrer Eltern entwickeln können.
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