Lars Rohwer Mdl

Im Sächsischen Landtag

In meiner Funktion als Abgeordneter bin ich in der nunmehr 6. Legislatur des Sächsischen Landtages Mitglied im Arbeitskreis für Haushalt und Finanzen und im Arbeitskreis für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr der CDU-Fraktion. In den Arbeitskreisen der jeweiligen Fraktion kommen die Fachpolitiker zusammen. Wir behandeln und erarbeiten in diesen politische Initiativen, die anschließend der Fraktion zur Entscheidung vorgelegt wird. Ferner bin ich in zwei Fachausschüssen des Sächsischen Landtages Mitlglied, dem Haushalts- und Finanzauschuss und dem Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr.

In diesen arbeiten wir Beschlüsse, Abschlussberichte oder Empfehlungen aus, die ausschließlich dem Plenum zur endgültigen Entscheidung vorgelegt wird. Im April 2015 wurde der 1. Untersuchungsausschuss "Neonazistische Terrornetzwerke in Sachsen" der 6. Wahlperiode eingesetzt, hier habe ich den Vorsitz inne. Für bestimmte Aufgaben kann der Landtag zeitlich befristete Ausschüsse bilden, die einen im Einsetzungsbeschluss genau beschriebenen Sachverhalt zu untersuchen haben. Der Untersuchungsausschuss „NSU“ soll mögliche Versäumnisse der Behörden im Umgang mit der Terrorgruppe NSU aufklären.

Im Januar 2015 wurde ich von der CDU-Fraktion zum Sprecher für Energiepolitik und digitale Entwicklung gewählt. Diese beiden Politikfelder sind für den Freistaat Sachsen von besonderer Bedeutung. Vor dem Hintergrund des Bedeutungszuwachses erneuerbarer Energien, ist es für Sachsen unabdingbar, den Lauf der schrittweisen Transformation von fossilen zu regenerativen Energiequellen mit Augenmaß und der nötigen Weitsicht zu begleiten. An der Braunkohle hängen nach wie vor viele Arbeitsplätze, welche wir gewollt sind in größtmöglichem Umfange zu erhalten. So muss auch die sächsische Braunkohle als wichtige Brückenenergiequelle dienen, um die Energiewende für alle Beteiligten verträglich zu gestalten. Aber auch im Bereich der Digitalisierung haben wir noch einen enormen Entwicklungsbedarf. Als Handlungsgrundlage benötigen wir eine eigene Digitale Agenda für den Freistaat Sachsen. Die Zeit bleibt nicht stehen, sodass wir passende Antworten auf eine sich immer weiter digitalisierende Gesellschaft finden müssen. Vor allem im Bereich der Wissenschaft und Wirtschaft, aber auch wenn es um den Breitbandausbau im ländlichen Raum geht.

Ferner gehöre ich dem Präsidium an und unterstütze in diesem die Arbeit des Landtagspräsidenten bei der Führung der parlamentarischen Geschäfte und bei der Verwaltung des Landtages.