Energie der Zukunft
In dieser Woche hat die Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin zu einer Energiekonferenz eingeladen, auf der auch unser Partei- und Fraktionsvorsitzende Friedrich Merz eine Rede zur Energiepolitik unter neuen Vorzeichen gehalten hat.
Energiepolitik kann niemals allein gedacht werden, sondern steht im Spannungsfeld von Wirtschafts- und Klimapolitik. Wir müssen gleichzeitig die produzierende Industrie erhalten und die klimapolitischen Ziele erreichen. Im Gegensatz zu anderen Parteien folgen wir dafür der Devise "ermöglichen statt verbieten". Wir müssen mit einem Instrumentenmix arbeiten, natürlich auch mit gesetzlichen Regulierungen, aber eben auch und vor allem mit ökonomischen Anreizen. Nur so kommen wir schneller in die Dekarbonisierung und zur CO2-Neutralität. Das heißt für Friedrich Merz, aber auch für mich vor allem Technologieoffenheit. Es reicht nicht die Konzentration auf
Wir brauchen auch
- Bioenergie,
- Geothermie,
- Wasserkraft,
- Kernenergie und
- zukünftig definitiv auch Wasserstoff.
Und wir brauchen Energiespeicher im großen Rahmen. Bis zu einem großflächigen Einsatz von Wasserstoff wird für Friedrich Merz auch ccs (Carbon Dioxide Capture and Storage) und ccu (Carbon Capture and Utilization) notwendig sein. Bei der Kernenergie ist für mich die weitere intensive Forschung ohne Scheuklappen notwendig - denn ohne die Klärung, was wir mit dem Atommüll machen, wie wir ihn lagern ohne nachkommenden Generationen ein radioaktiv strahlendes Problem zu hinterlassen bleibt für mich ein großes Fragezeichen.
Die unterschiedlichsten Start-ups in Deutschland und weltweit zeigen, was möglich ist. Wir müssen unser Mindset ändern, wir brauchen mehr Vernetzung und Digitalisierung in der Energieversorgung. Hier stehen wir immer noch ganz am Anfang von Entwicklung und Potenzial. Eine echte Energie-Kreislaufwirtschaft ist das Ziel. Dafür ist das Zusammenspiel von Technologie, privatwirtschaftlichem Engagement und Klimaschutz notwendig und kein Widerspruch.